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Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege e.V.
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Gartenkultur und Landespflege

Beinahe 23000 Garten- und Naturfreunde in 85 Obst- und Gartenbauvereinen schützen und pflegen Natur und Umwelt, prägen Orte und gestalten Heimat im Landkreis Regensburg.

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Tag der offenen Gartentür

 

Zum 23. mal unterstützte der Kreisverband und das Sachgebiet für Gartenkultur und Landespflege des Landratsamtes Regensburg jeweils einen OGV im Landkreis beim „Tag der offenen Gartentür“. Diese bayernweite Veranstaltung findet normalerweise immer am letzten Sonntag im Juni statt, wenn die Gärten in ihrer vollen Blüte stehen.
7 Privatgartenbesitzer hätten in Viehhausen ihre Gartentüren geöffnet.
Zusätzlich hätten die Besucher die Rosenpracht am alten Friedhof des Klarissinen Ordens bestaunen können.

Im Landkreis Regensburg hat es sich seit über 20 Jahren bewährt, mehrere Gärten in einem Ort zu öffnen.
1998 war der erster Tag der offene Gartentür im Landkreis in Pettendorf
dann Regenstauf, Hainsacker, Sinzing, Donaustauf, Aichkirchen, Pfatter, Ramspau, Beratzhausen, Sarching, Hemau, Scheuer-Mangolding, Thalmassing, Brennberg, Hohenschambach, Alteglofsheim, Aufhausen, Kallmünz, Wenzenbach, Sinzing, Wiesent und 2019 in Kneiting.

2020 war Viehhausen angedacht, dann verschoben auf 2021. In beiden Jahren musste der Tag der offenen Gartentür abgesagt werden.

Die Gartenbesitzer haben sich individuell sehr unterschiedliche Paradiese geschaffen, jeder Garten hat sein eigenes Erscheinungsbild, erst das Zusammenspiel von Mensch und Natur schafft hier den besonderen Reiz.

Wir möchten dieses Jahr, mit vielen Bildern, die Zuschauer auf eine bunte Reise in die Gärten von Viehhausen mitnehmen und sagen Danke an die Gartenbesitzer in Viehhausen.

Tag der offenen Gartentür

Der Obst- und Gartenbauverein Viehhausen

Der Verein wurde 1949 gegründet, um in der Nachkriegszeit den Gartlern Informationen über effizientere Bewirtschaftung ihrer Hausgärten zu vermitteln. Selbst erzeugtes Gemüse und Obst hatten enorme wirtschaftliche Bedeutung für die Familien. Fachgerechte Düngung und Obstbaumschnitt waren damals – wie auch heute - die wichtigen Themen.
Unser Wirkungsbereich schließt auch die Sinzinger Gemeindeteile Bergmatting, Saxberg, Schneckenbach, Reichenstetten, Dürnstetten, Adlstein, Kohlstadt, Thalhof und Alling mit ein.
Der OGV Viehhausen hat derzeit ca. 350 Mitglieder, wovon 50 der Kindergruppe „Grashüpfer“ angehören.

Familie Meller

Hinter Spalierobst, das den Garten zur Straße trennt, gelangt man durch eine üppig blühende Wiese zum Herzstück des Gartens, einem kleinen Teich. Die Uferzonen sind dicht bewachsen und an einem Seerosenteppich, der die Mitte der Wasseroberfläche ziert, tummeln sich so manche Wasserläufer und andere Insekten. Von einem umlaufenden Holzsteg und auch von der Terrasse aus, kann man den Blick auf dieses Biotop genießen. Eingerahmt von vielen buntblühenden Stauden wachsen Tomaten in Töpfen und gedeihen sonnenhungrige Kräuter an einer Trockenmauer. Totholzhaufen und Nisthilfen geben Vögel und Kleinstsäugern in diesem naturnahen Paradies einen Unterschlupf. Wildbienen finden in diesem Garten zahlreiche Behausungen.

Familie Ströll

Freundlich und offen strahlt einem das Holzhaus, an dem sich Kletterrosen und Clematis anschmiegen, schon von weitem entgegen. Im Vorgarten findet man einen kleinen Gartenteich, der zahlreichen Tieren Lebensraum bietet. Vom kleinen Sitzplatz am Ufer kann man gut Molche oder Libellen beobachten. Zur Selbstversorgung mit frischem Gemüse dient gleich nebenan ein Hochbeet, das von bunt blühenden Staudenbeeten umgeben ist.
Das Tor in den hinteren Teil des Gartens bildet ein Gingobaum. Weitere Staudenbeete und ein kleiner Weg führen am Haus entlang zum Obst- und Beerengarten. Hier wachsen Brombeeren am Zaun entlang und Obstbäume auf der Wiese.

Familie Stadler

Im Wohngartenbereich geben große stattliche Bäume den Rhododendren und Hortensien den nötigen Schatten. Im Vordergrund der Gehölze sind verschiedene Funkien in Töpfen zwischen den bodendeckenden Stauden ein Blickfang. Eine Staudenrabatte gibt einem Pavillon einen bunten Rahmen. Schöne Beete mit Rosen und bunt blühenden Begleitstauden geben dem Garten zusätzliche Struktur. Durch ein Tor in einer Hainbuchenhecke kommt man in den Nutzgartenbereich der Gartenbesitzer. Auf vielen verschiedenen Gemüsebeeten sowie im Gewächshaus werden verschiedenste Gemüsesorten angebaut, die zur Selbstversorgung dienen. Dahinter findet eine Wildblumenwiese genügend Raum. Obstbäume rahmen den Nutzgarten ein.

Familie Rosenauer

Kein Zaun stört den Blick auf die Blütenvielfalt der lockeren Stauden- und Gehölzbepflanzung des Vorgartens. Auch im privaten Bereich bilden Stauden neben Rosen, Kräutern und dekorativen Elementen ein harmonisches Miteinander. Der Übergang zum Obst- und Beerengarten wird durch einen Rosenbogen hervorgehoben. Hier finden unter einem großen Apfelbaum Walderdbeeren genau den richtigen Schattenplatz. In den Gemüsebeeten darf auch so manche Ringelblume neben den Tomatenpflanzen gedeihen.

Familie Bochenek

Ein offener großzügiger Eingangsbereich heißt Gäste und Besucher herzlich Willkommen. Der Vogelbeerbaum, der als Hausbaum dient, bildet gekonnt eine harmonische Einheit mit dem Gebäude. Ein exotisches Eck, in dem Kakteen und Edelweiß in Töpfen gedeihen, findet sich in diesem Kleinod ebenso wie ein kleines Stück abgemagerte Rasenfläche, auf der jetzt üppig Wildkräuter wachsen dürfen. Auch im Nutzgartenbereich findet sich ein großes Kräuterbeet und im Hochbeet werden allerlei Gemüsesorten herangezogen. Um die Terrasse ranken sich üppig Weinreben und an einem weiteren lauschigen Sitzplatz spendet ein Blutpflaumenbaum Schatten.

Familie Steigerwald

Oleander in Töpfen entlang der Garageneinfahrt und Rosenranken am Garagentor geben dem Eingangsbereich eine einladende Note. Ein großer Holunderbusch wirkt wie ein Tor, durch das man elegant in ein vielfältiges, buntes Paradies eintritt. Eine Leidenschaft des Gartenbesitzers sind Geranien und Kübelpflanzen. Diese werden selbst gezogen und blühen in allen Formen und Farben an der Veranda. Auch ein Eck mit exotischen Kakteen darf hier den Sonnenplatz zum Wachsen und Gedeihen nutzen. Weitere Besonderheiten zieren dieses Kleinod. So wächst ein altes Feigenbäumchen neben Schlafmohn und Rosen. Im Gemüsebeet verstecken sich Tomatenpflanzen zwischen Stockrosen, Phlox, Glockenblumen und vielem mehr. Engelstrompeten setzen zusätzliche Akzente.

Familie Sedlmeier

Haus und Garten bilden eine landschaftsgerechte Einheit. Diese Grundidee kommt bei den klassischen Elementen wie dem Hausbaum, im Gemüse- und Obstgarten genauso zum Ausdruck wie bei gestalterischen Experimenten, die sich gekonnt formal mit einem Stauden- und Gemüsemix in diesen ländlichen Garten einfügen. Den Carport überdacht eine Magerwiese, die Hausfassade wird durch verschiedene Kletterpflanzen bereichert, der Gemüsegarten und die Topfpflanzen werden technisch durch Tropfschläuche bewässert. Der Gartenbesitzer experimentiert viel mit trockenheitsverträglichen Stauden, - denn gegossen wird nur im Gemüsegarten.

Rosenfriedhof des Klarissinnen Ordens

Der Klarissinnen Orden wurde als zweiter Orden des hl. Franziskus von der hl. Klara im Hochmittelalter gegründet.
Gründung?
Am 7. September 1848 wurde das Schloss Oberviehhausen von Friedrich Pustet, Besitzer der Papierfabrik Alling, ersteigert. Dieser bot den Schlosskomplex dem Kloster St. Klara in Regensburg zum Kauf an und die Klarissinnen erwarben für 4000 Gulden den Besitz. Die Äbtissin Antonia Späth vom Kloster St. Klara gab ihre Funktion in Regensburg auf und wurde Oberin des neu gegründeten Klosters Viehhausen. Am 18. September 1852 zog die Oberin mit vier Schwestern in das Kloster ein, das am selben Tag von Bischof Valentin Riedel eingeweiht wurde. 1862 umfasste der Konvent 12 Mitglieder und eine Novizin, um 1900 erhöhte sich diese Zahl auf 20.
Nachdem in Regensburg das Klarissenkloster 1974 aufgelöst wurde, gaben auch die Klarissinnen in Viehhausen das Kloster auf und zogen zusammen mit den Regensburger Schwestern in ein neu errichtetes Kloster nach Dingolfing.
Quelle: wikipedia

Der Rosenfriedhof
Ein Platz der Ruhe und Besinnung im hintersten Winkel des weitläufigen Klostergartens mit Obstbaumbestand.

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