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Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes
02.02.2019 10:24
von Stephanie Fleiner
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Der Kreisverband Regensburg für Gartenkultur und Landespflege verleiht „Goldene Rose“ an Josef Moder

Der langjährige Regensburger Kreisfachberater und Geschäftsführer des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege Josef Moder ist nun Träger der „Goldenen Rose“. Die Verleihung dieser höchsten Auszeichnung, die der Landesverband Bayern für Gartenbau und Landespflege zu vergeben hat, war Höhepunkt der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes am 2. Februar in der Schlossgaststätte zur Post in Alteglofsheim. Darüber hinaus erhielten sieben engagierte OGV-Mitglieder aus dem Landkreis die Goldene Verdienstmedaille.

Goldene Verdienstmedaille für sieben engagierte OGV-Mitglieder aus dem Landkreis

Die Kreisverbandsvorsitzende und Landrätin Tanja Schweiger sowie Geschäftsführerin Stephanie Fleiner zeichneten OGV-Mitglieder aus fünf Ortsverbänden mit der Goldenen Verdienstmedaille des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege, d.h. mit Nadel und Urkunde, aus. Vom OGV Alteglofsheim erhielt diese Würdigung Heribert Homeier, vom OGV Aufhausen Gisela Hierlmeier und Christine Würsch, vom OGV Bach a.d. Donau Evemarie Riedel und Karl-Heinz Scheuchengraber, vom OGV Hemau Wendelin Pickl und vom OGV Moosham-Sengkofen Helmut Sommerer.

In Alteglofsheim, dem Veranstaltungsort der Versammlung sind die Ämter des 1. Bürgermeisters und des OGV-Vorsitzenden mit Herbert Heidingsfelder in einer Hand. Er verwies darauf, dass diese Konstellation in Alteglofsheim Tradition habe und der örtliche OGV mit derzeit 593 Mitgliedern der viertstärkste Verein im Landkreis Regensburg sei. Heidingsfelder lobte das stets hohe ehrenamtliche Engagement.

Appell: Wieder mehr Orte für „Unser Dorf hat Zukunft“ melden!

Der stellvertretende Bezirksverbandsvorsitzende Josef Heuschneider appellierte an die Versammlungsteilnehmer, „nicht nachzulassen und für unsere Idee weiterzuarbeiten“. Ebenso bat er darum, aus dem Landkreis Regensburg künftig doch wieder einige Orte für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ anzumelden“, vor allem kleinere Orte bzw. Ortsteile und Dörfer. „Die Preise sind Nebensache. Wichtig ist, was in den Orten passiert“, so Heuschneider.

Dieses Anliegen unterstrich auch Wolfram Vaitl, Präsident des Landesverbandes Bayern für Gartenbau und Landespflege. „Nicht der Rang ist das Wichtigste, sondern das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde. Macht wieder mit, denn je mehr mitmachen, umso mehr Golddörfer dürfen wir auf der Landesebene weiterbringen! Es würde uns freuen, wenn die Oberpfalz mal wieder vorne dabei wäre“, motivierte Vaitl die OGV-Aktiven. Ebenso blickte er auf die Höhepunkte im Jahr 2019 (unter anderem die 125-Jahrfeier des Landesverbandes in Würzburg) und wünschte für die Vereinstätigkeit weniger Trockenheit als im „Extremjahr“ 2018. Vaitl verlieh die „Goldene Rose“ an Josef Moder. Dieser habe fast ein Vierteljahrhundert, von 1977 bis 2000, in verschiedenen Funktionen und Aufgabenbereichen den Gartenbau, die Gartenkultur und die Landespflege vorbildhaft und nachhaltig geprägt. „Er war und ist wichtig für uns und unsere Gemeinschaft“, fasste der Landesverbandspräsident zusammen.

Vorsitzende Tanja Schweiger lobt Engagement und „gut bestellten Kreisverband“

In ihrem Jahresbericht verwies die Landrätin und Kreisverbandsvorsitzende Tanja Schweiger auf über 40 Veranstaltungen mit über 2000 Teilnehmern: Feiern und Versammlungen, Schnittkurse, Führungen, Kinder- und Jugendleiterseminare, Gartenpflegekurse, Seminare zu verschiedenen Themen. Besonders ging Tanja Schweiger auf die Kinder- und Jugendarbeit ein – mit der neuen Veranstaltungsreihe „Garten-Schule“ im Kreislehrgarten, dem OGV-Kino in Wörth und dem Wettbewerb „Streuobst, Vielfalt – Beiß rein!“, an dem elf Kinder- und Jugendgruppen von OGVs im Landkreis teilnahmen. Ebenso erläuterte die Kreisverbandsvorsitzende kurz die Renovierung des Albert-Plagemann-Kreislehrgartens und freute sich über die kinderfreundliche Umgestaltung mancher Bereiche. Zudem erwähnte sie die zahlreiche Ehrungen von OGV-Mitgliedern und die Gründungsjubiläen. Mit Blick auf ihren Vorgänger als Kreisvorsitzenden Karl Pröpstl erklärte Tanja Schweiger, dass sie von ihm einen gut bestellten Kreisverband übernommen habe. Ihr Dank galt besonders der Geschäftsführerin Stephanie Fleiner und Assistentin Birgit Böhm vom Kreisverband. Nach dem vom Kassenverwalter Gerhard Listl vorgetragenen positiven Kassenbericht und der Bestätigung durch Kassenprüfer Horst Rothert erteilte die Versammlung einstimmig der Vorstandschaft die Entlastung.

„Biologische Vielfalt“ ist das Thema des Jahres

Über die Arbeit im inzwischen laufenden Jahr 2019 informierte Geschäftsführerin Fleiner. So wird auch heuer und im nächsten Jahr das von den Vereinten Nationen proklamierte Thema „Biologische Vielfalt“ in Fortbildungen, Seminaren und in der Kreisfachberatung in den Fokus gerückt – auch mit Blick auf die Vielfalt und Schönheit in den Gärten. Vor allem betonte Fleiner, dass sich viele Seminare nicht nur an OGV-Mitglieder, sondern an alle Landkreis- und insbesondere Neubürger wenden. Zum breiten Angebot gehören wieder Schnittkurse, Wettbewerbe, Kinder- und Jugendbetreuerseminare, Kurse und Seminare für OGV-Kinder, die Ausbildung „Gartenpfleger“, diverse Führungen, der Tag der offenen Gartentür (Kneiting, 30. Juni), das Sommertreffen im Kreislehrgarten sowie die Samen- und Pflanzentauschbörse in Bach. Kreisfachberater Josef Sedlmeier sprach die neuen Bewertungskriterien beim Gartenwettbewerb bzw. die Zusammenführung in einen Wettbewerb an. Demnach werden drei Hauptpunkte künftig im Speziellen betrachtet: Außenwirkung, privater Bereich, Ökologie.

Ein verspätetes Geschenk übergab der im vergangenen Jahr zurückgetretene und zum Ehrenvorsitzenden ernannte Karl Pröpstl an seine Nachfolgerin Tanja Schweiger: nämlich einen Sämling der Wolfgangseiche, die bekanntlich nicht weit weg von Alteglofsheim steht. Aus Eicheln dieses Baumes sind inzwischen einige junge Pflanzen gewachsen, und diese könnten – so Pröpstl – an Plätzen gepflanzt werden, wo sie auch stehen bleiben können, zum Beispiel in der freien Flur oder nahe eines Flurkreuzes. „Die Wolfgangseiche ist ein besonderer Baum, und dieser Sämling stammt von einem Naturdenkmal ab“, gab Pröpstl bei der Übergabe zu bedenken. „So kann man in eine gute Zukunft gehen“, erwiderte die Landrätin.

In der Aussprache ging es vor allem um die Zweistufigkeit der Bewertung bei den Gestaltungswettbewerben. Diese Thematik soll nun gleichermaßen in den Ortsvereinen wie auch in der Kreisvorstandschaft beraten werden, um dann bei der nächstjährigen Jahreshauptversammlung zu einem Ergebnis zu kommen.

 

 

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