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Gartenkultur und Landespflege

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07.09.2018 11:43
von Stephanie Fleiner
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Es wurde verkostet, geschnippelt und gebastelt - alle waren konzentriert dabei
Leckeres Gemüse selbst ziehen und danach auch noch ernten und verarbeiten, das sind die wesentlichen Inhalte der Gartenschule.

Dabei geht es darum, den Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren das Verständnis für Zusammenhänge und Abläufe in der Natur zu erklären und dieses Wissen durch die eigenen Erfahrungen zu vertiefen. Das zweite Modul der Gartenschule war am 09. September 2018. Als Veranstaltungsort bot sich der Albert-Plagemann-Kreislehrgarten geradezu ideal an, da hier ungestört mit „allen Sinnen“ gearbeitet werden kann.

Christine Gietl, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege sowie Stephanie Fleiner, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege, konnten im zweiten Modul der Garten Schule „Aus dem Beet auf den Teller – Alles Ketchup oder was“ den Kindern das Verwerten der Tomaten und das Sammeln der Tomatensamen anschaulich vermitteln. Im Anschluss an einen Rundgang durch den Kreislehrgarten, bei dem die beiden Betreuerinnen auf die verschiedensten Bereiche aufmerksam machten, wurden im Bauerngarten die Beete und Hochbeete genauer begutachtet. In Gesprächen ging es dort um die verschiedenen Gemüsesorten, ehe die Kinder selbst Hand anlegen durften.

Im ersten Modul im Frühjahr diesen Jahres wurden Tomatenpflanzen der Gartenschule mit den Kindern gesät, gepflanzt und getopft. Diese Tomatenpflanzen wurden über den Sommer von den Kindern selbst gepflegt. Zum zweiten Modul der Gartenschule brachten die Teilnehmer zum Teil ihre eigenen Tomatenfrüchte mit. Durch das gemeinschaftliche Verkosten der unterschiedlichen Tomatenfrüchte bekamen die Kinder ein Bewusstsein dafür, dass es viele Sorten gibt und dass es viele dementsprechende Pflanzen gebraucht hat, um diese Sortenvielfalt zu erhalten. Im nächsten Schritt lernten die Kinder wie man die Samen vom Fruchtfleisch trennt, wie die Samen sauber gemacht werden und dass man sie trocknen muss, damit sie bis zum nächsten Frühjahr gelagert werden können. Damit die Samen gut verpackt mit nach Hause genommen werden konnten, wurden von den Kindern auch Samentüten selbst gebastelt und richtig beschriftet. Am Ende wurden die Tütchen fleißig getauscht, denn jeder will nächstes Jahr viele verschiedene Tomatensorten selbst ansäen.  

Die Verwertung und Konservierung der Tomaten aus unseren Gärten war ein weiterer Schwerpunkt in diesem Modul der Gartenschule. Eine große Menge an unterschiedlichsten Tomaten wurden kleingeschnitten, gekocht, passiert und letztendlich mit Gewürzen verfeinert und als Tomatenketchup in Gläser abgefüllt. Dass so ein selbstgemachtes Tomatenketchup lecker schmeckt, darüber waren sich alle einig.

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