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15.04.2019 22:09
von Stephanie Fleiner
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Es wurde gesät, pikiert und getopft - alle waren konzentriert dabei
Leckeres Gemüse selbst ziehen und danach auch noch ernten und verarbeiten, das sind die wesentlichen Inhalte der Gartenschule.

Leckeres Gemüse selbst ziehen und danach auch noch ernten und verarbeiten - das sind die wesentlichen Inhalte der Gartenschule des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur. Dabei geht es darum , bei Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren das Verständnis für Zusammenhänge und für Abläufe in der Natur zu erklären und dieses Wissen durch die eigenen Erfahrungen zu vertiefen. Die erste Gartenschule in diesem jahr war in den Osterferien am 15.04. Als Veranstaltungsort bot sich der Albert-Plagemann-Kreislehrgarten geradezu ideal an, da hier ungestört mit „allen Sinnen“ gearbeitet werden kann.

Christine Gietl, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege sowie Stephanie Fleiner, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege, konnten im ersten von mehreren Modulen mit dem Thema „Aus der Samentüte in die Erde, so kommt der Paradaiser ins Beet“ den Kindern das Säen, Pikieren und Topfen anhand von Tomatenpflanzen anschaulich vermitteln. Dabei wurden im Anschluss an einen Rundgang durch den Kreislehrgarten, bei dem die beiden Betreuerinnen auf die verschiedensten Bereiche aufmerksam machten, im Bauerngarten die Beete und Hochbeete genauer begutachtet. In Gesprächen ging es dort um die verschiedenen Gemüsesorten, ehe die Kinder selbst Hand anlegen durften. Auch beim Bienenvolk des wurde halt gemacht und Stephanie Fleiner erklärte wie so ein Bienenvolk arbeitet.

Die Kinder erfuhren vorab, dass nur mit Wasser, Erde, Sonne und einem Bestäuber z.B. Bienen oder Hummeln an den Pflanzen Tomaten reifen können. In einem nächsten Schritt konnten die Kinder Tomatensamen selbst in kleine Töpfchen säen und angießen. Um Vielfalt ins Gemüsebeet zu bekommen, durften sie passend zu den Tomaten Zucchini, Salat, Gurke oder Rucola in ihre Töpfchen kombinieren. Manch ein Kind bereicherte seine Pflanzschale auch mit einer Ringelblume oder einem Schmuckkörbchen. Dabei lernten die Kinder, dass die verschiedenen Gemüse- und Blumensorten unterschiedlich große Samen haben und diese wiederum unterschiedlich tief in die Erde gesteckt werden müssen.

 Auch das Pikieren konnte anhand von vorgezogenen Pflänzlein geübt werden. Dabei waren die kleinen Kinderhände so vorsichtig, dass ein Erfolg sicherlich garantiert ist. Stolz nahmen die Kinder zum Abschluss ihr Gesätes und Getopftes mit nach Hause. Dort wird es nochmals in größere Gefäße oder direkt ins Gemüsebeet gesetzt und über den Sommer selbst gepflegt. Im Herbst geht es dann im zweiten Modul mit der Ernte und Verarbeitung der Gemüsesorten, speziell mit den Tomaten, weiter.

 

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