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Gartenkultur und Landespflege

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13.04.2018 13:07
von Stephanie Fleiner
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Es wurde gesät, pikiert und getopft - alle waren konzentriert dabei
Leckeres Gemüse selbst ziehen und danach auch noch ernten und verarbeiten, das sind die wesentlichen Inhalte der Gartenschule.

Als Veranstaltungsort bietet sich der Albert-Plagemann-Kreislehrgarten geradezu ideal an, da hier ungestört mit „allen Sinnen“ gearbeitet werden kann.

Christine Gietl, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege sowie Stephanie Fleiner, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege konnten im ersten Modul am 13.04. „aus der Samentüte in die Erde, so kommt der Paradaiser ins Beet“ Kindern zwischen 6- und 12 Jahren das Säen, Pikieren und Topfen anhand von Tomatenpflanzen anschaulich vermitteln.

Nach einem Rundgang durch den Kreislehrgarten, indem auf die verschiedensten Bereiche aufmerksam gemacht wurde und dann im Bauerngarten die Beete und Hochbeete begutachtet und dabei über verschiedene Gemüsesorten gesprochen wurde ging es selbst ans Werk.

Durch unterschiedlichste Tomatenfrüchte, wurde den Kindern durch das Verkosten bewusst, dass es viele verschiedene Sorten gibt. Um diese Sortenvielfalt zu erhalten brauchte es dementsprechende Samen.

Mitgebrachte Tomatensamen wurden selbst von den Kindern in kleine Töpfchen gesät und dann angegossen. Damit das Gemüsebeet nicht zu eintönig wird durften die Kinder passende zu den Tomaten Zucchini, Salat, Gurke oder Rucola in Ihre Töpfchen kombinieren. Dabei lernten die Kinder, dass die verschiedenen Gemüsesorten unterschiedlich große Samen haben und diese wiederum unterschiedlich tief in die Erde gesteckt werden müssen.

Damit auch das Pikieren nichts Unbekanntes bleibt, konnte anhand von vorgezogenen Pflänzlein selbst geübt werden. Dabei waren die kleinen Kinderhände so vorsichtig, dass ein Erfolg sicherlich garantiert ist.

Stolz nahmen die Kinder ihr Gesätes und Getopftes mit nach Hause. Dort wird es nochmals in größere Gefäße oder direkt ins Gemüsebeet gesetzt und über den Sommer selbst gepflegt. Im Herbst geht es dann im zweiten Modul mit der Ernte und Verarbeitung der Gemüsesorten, speziell mit den Tomaten weiter.

Das Verständnis für Zusammenhänge und für Abläufe in der Natur und diese durch die eigenen Erfahrungen zu vertiefen sind Ziele der Garten SCHULE des Kreisverbandes.

 

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