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21.04.2022 13:07
von Stephanie Fleiner
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Bohnen, Linsen, Erbsen, Erdnüsse und viele mehr
Hülsenfruchte beeinflussen bereits im Anbau positiv Artenvielfalt und Klimaschutz.

Dieses Frühjahr dreht sich in der Gartenschule des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege alles ums Thema Hülsenfrüchte. In der Gartenschule lernen die Kinder nicht nur Grundbegriffe des Gärtnerns, sondern bekommen Wissen um die Kreisläufe in der Natur und Verständnis für unsere Umwelt vermittelt. Im Albert-Plagemann-Kreislehrgarten in Regenstauf lernten die Kinder am 21. April, was unter Hülsenfrüchten zu verstehen ist und wie sie wachsen.

Zuerst suchten die Mädchen und Buben auf Bildern – ähnlich wie bei einem Memory – die zusammengehörigen Samen, Blüten und Pflanzen von Kichererbsen, Erdnüssen, Linsen und Bohnen. Dabei waren die Kinder erstaunt über die Vielfalt unter den Hülsenfrüchten, die sich in Farben und Formen ausdrückt. „Die Bohnensamen sind so bunt und vielfältig wie Edelsteine“, so eine Teilnehmerin.

Dann widmeten sich die Kinder dem eigentlichen Gärtnern. Damit die Nachwuchsgärtner später ihr eigenes Bohnentipi pflanzen können, zeigten Christine Gietl (Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege) und Stephanie Fleiner (Geschäftsführerin des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege) den Nachwuchsgärtnern, wie sie die Samen in die Erde stecken müssen. Zudem erfuhren die Kinder, was die Samen alles zum Wachsen benötigen. Jedes Kind durfte drei Pflanztöpfe mit Samen füllen, welche sie im Anschluss an die Gartenschule mit nach Hause nehmen konnten.

Als Nächstes ging es um das Bohnentipi. Dieses dient zum einen den Pflanzen als Rankhilfe, zum anderen kann es für Kinder als kleines Versteck ein wunderbarer Platz im Garten sein. Die beiden Leiterinnen der Gartenschule zeigten den Kindern, wie die Konstruktion mit großen Stangen gebaut werden muss, damit sich am Ende die Bohnenpflanzen emporschlängeln können und ein richtiges Bohnentipi entsteht. Damit es darin auch richtig gemütlich wird, bastelten die Kinder mit Bohnensamen noch einen Traumfänger.

Hintergrund: Hülsenfruchte beeinflussen bereits im Anbau positiv Artenvielfalt und Klimaschutz. Sie gedeihen einfach und unkompliziert, zudem erfreuen sich Insekten an den vielen Blüten der Pflanzen. Mit vielen Proteinen, Vitaminen und Spurenelementen sind die Hülsenfrüchte weltweit wichtig für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dabei spielt die Sortenvielfalt für die Ernährungssicherheit eine wichtige Rolle. Christine Gietl und Stephanie Fleiner vermittelten anhand der Hülsenfrüchte gärtnerische Grundkenntnisse sowie Wissenswertes über die Entstehung der biologischen Vielfalt und deren Wert und Bedeutung für unsere Ernährung. Gemeinsam mit den Kindern wird das zunehmende Schwinden von Arten und Sorten ergründet und überlegt, was jeder Einzelne zum Erhalten der Vielfalt beitragen kann

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