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Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege e.V.
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Gartenkultur und Landespflege

Beinahe 23000 Garten- und Naturfreunde in 85 Obst- und Gartenbauvereinen schützen und pflegen Natur und Umwelt, prägen Orte und gestalten Heimat im Landkreis Regensburg.

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Gartentipps

Nützliche Informationen von unseren Fachberatern für Gartenkultur und Landespflege

Damit Sie nichts Wichtiges vergessen, finden Sie in unseren Gartentipps die wichtigsten Gartenarbeiten nach Monaten sortiert. Hier erfahren Sie, wann Sie  z. B. an Obstgehölzen den richtigen Schnitt vornehmen, wie Sie am besten mit Kompost düngen, wie Sie bei Obst und Gemüse mit umweltgerechten Maßnahmen vorgehen um die Pflanzen vor Schädlingen oder Pilzen zu schützen und vieles mehr ...

Immer am Anfang jeden Monats können Sie hier die entsprechenden aktuellen Tipps als pdf herunterladen 

-schauen Sie wieder vorbei ...

SEPTEMBER

Im September ist die Gemüseernte noch in vollem Gange

In den Gemüse- und Hochbeeten  reifen  Tomaten, Paprika,  Gurken, Salate, gelbe Rüben, Zucchini  etc. Auch bei längerer Trockenheit brauchen die Kulturen noch ausreichende Wassergaben.
Unsere Wintervorräte wie z. B. Zuckerhutsalat, Radicchio, Endivien, Winterrettich, Rosenkohl, Sellerie  und die letzten Radieschen, Rettiche, Pflücksalate  die bereits in den Beeten zu ihrer vollen Größe heranwachsen müssen  noch gut versorgt werden.
Im Obstgarten wurden die Beerensträucher, Johannisbeere, Stachelbeere bereits vollständig abgeerntet. Jetzt ist die beste Zeit, die Sträucher wieder in Form zu bringen; man muss mit dem Schnitt nicht bis nächstes Jahr warten.
Die Brombeergallmilbe ist schuld, wenn die Früchte nicht gleichmäßig schwarz färben. Die Früchte schmecken nicht so süß und sind bei starkem Befall ungenießbar. Ein starker Rückschnitt ist hier zu empfehlen.
Fallobst ist nach wie vor von der Fläche zu entfernen.
Eine Frage, die immer wieder auftaucht ist, wann weiß man, dass der Apfel, die Birne am Baum ihre Erntezeit erreicht haben. Ein ganz einfacher Trick hilft dies zu beurteilen. Nehmen Sie die Frucht in die Hand und kippen Sie diese etwas zur Seite, ca. 90 Grad. Löst sich die Frucht leicht, ist sie erntereif. Erntereif heißt aber bei manchen Sorten noch nicht, das sie auch genussreif sind. Die Genussreife kann, sortenbedingt, durchaus erst nach einigen Wochen Lagerung erreicht werden. Geerntet wird bei trockenem Wetter.
Im Ziergarten erleben wir gerade mit den spätsommer- bzw. frühherbstblühenden Stauden einen Blütenreigen, der noch einmal zeigt was die Natur so leisten kann. Bereits jetzt sei angemerkt, dass die herbstblühenden Stauden nicht zwangsläufig im Herbst bodeneben abgeschnitten werden sollen. Hier sollte die Ökologie im Vordergrund stehen, nicht die Ästhetik. Blumenzwiebeln bereichern den Garten und können, je nach Verfügbarkeit, schon gesetzt werden. Je eher je besser, dann können sie noch bis zum Winter einwurzeln. Standortgerchtes Pflanzen ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg.
Immergrüne Gehölze können bereits ausgegraben und an den neuen Standort gepflanzt werden. Intensives Wässern nicht vergessen.
Das Reinigen der Nistkästen ist eine Arbeit, die im September erledigt werden kann. Meisen, Spatzen, Zaunkönige & Co. haben die Nester verlassen. Die alten Nester werden entfernt, mit Handschuhen versteht sich, und stehen dann den „Übernachtungsgästen“ im Garten zur Verfügung und spätestens im nächsten Jahr auch wieder unserer nestbauenden Vogelwelt.

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Grüne Team“ im Landratsamt (Telefon: 0941/4009-361, -362, -619) gerne zur Verfügung.

Herbstastern bereichern den Garten
OKTOBER
Monat Oktober

Im Gemüsegarten neigt sich die Tomaten-, Zucchini- und Paprikaernte dem Ende entgegen. Auch die Speisekürbisse werden jetzt vom Beet genommen. Nun haben die robusteren, kälteverträglichen Gemüse ihre Zeit. Kohl, Lauch, Karotten, Mangold, Endivie und Feldsalat aber auch viele Kräuter und Gewürze vertragen die oft schon kalten Nächte noch sehr gut. Deckt man seine Beete mit Vlies ab, so halten die Pflanzen auch die ersten leichten Nachtfröste gut aus. Beim Gießen sollte man darauf achten, dass die Beete nicht zu nass werden. Die Gießabstände können nun deutlich weiter auseinander liegen, da die Temperaturen den Boden nicht mehr so stark austrocknen. Lassen Sie den Boden oberflächlich gut antrocknen, bevor Sie den nächsten Gießgang starten. Sollten die Gemüsebeete schon abgeerntet sein, so kann noch eine schnell keimende einjährige Gründüngung ausgesäht werden. Es ist wichtig, dass der Boden bedeckt ist und im Frühjahr kann die abgefrorene Grünmasse als Dünger und Bodenlockerer eingearbeitet werden. Auf den abgeernteten Gemüsebeeten kann über Winter auch eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt aufgebracht werden. Sie sollten darauf achten, dass der Boden bedeckt ist, da viele Beikräuter auch bei niedrigen Temperaturen wachsen und offener Boden zu Verunkrautung neigt.

Im Obstgarten fällt immer noch die Resternte und das Einlagern an. Achten Sie darauf, dass Sie nur gepflücktes Obst ins Lager bringen, da Schadstellen am Obst schnell zu Fäulnis führen und die Ernteerfolge schmälern. Das Lager sollte frostfrei aber kühl bei hoher Luftfeuchtigkeit sein. Da in diesem Jahr der Behang an den Obstbäumen häufig sehr stark war, ist es hin und wieder zu Astabbrüchen gekommen. Kontrollieren Sie die Bäume und entfernen sie beschädigte Äste und Zweige aus dem Baum. Dabei sollten auch Fruchtmumien aus den Obstbäumen entnommen werden. Die späten Weintrauben haben jetzt ihre Reife erreicht und können geerntet und verarbeitet werden. Walnüsse sollten von der fleischigen Fruchthülle befreit und gut getrocknet werden, bevor sie gelagert werden. Das Lager für Nüsse sollte, im Gegensatz zum Kernobst, kühl und trocken sein, da sonst Schimmel droht.

Im Ziergarten ist jetzt Pflanzzeit. Gehölze, robuste Stauden, Zwiebel- und Knollengewächse kommen jetzt in den Boden. Große oder veraltete Stauden können geteilt und verjüngt werden. Belassen Sie möglichst viele Stauden ohne Rückschnitt bis zum Frühjahr in den Beeten, sie haben im Winter einen hohen Zierwert im Garten. Lediglich sehr fleischige, frostempfindliche (Funkien, Taglilien) oder mehltauanfällige Blätter (Lungenkaut, einige Astern) sollten entfernt werden. Sie sollten immer wieder darauf achten, dass Sie abfallendes Laub von Rasenflächen entfernen. Am besten wird es unter Sträucher oder dünn auf Staudenbeete gerecht. So finden Insekten und andere Gartenbewohner eine Überwinterungsmöglichkeit. Um den Rasen gestärkt in die nasse, kalte und dunkle Jahreszeit zu schicken kann eine Herbstdüngung erfolgen.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: genießen Sie den Oktober, der die Natur in bunte Farben taucht.

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Grüne Team“ im Landratsamt (Telefon: 0941/4009-361, -362, -619) gerne zur Verfügung.

Die Mispel im Garten pflanzen und ernten
NOVEMBER

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Herbst ist Pflanzzeit – so lautet ein allgemeiner Slogan. Für Gärtner heißt das, solange der Boden nicht gefroren ist, können Pflanzungen von Gehölzen  und Stauden durchgeführt werden. Anschließendes Wässern schwemmt die feinen Erdpartikel direkt an die Wurzeln, sodass der Bodenschluss gewährleistet ist. Immergrüne Gehölze verdunsten auch im Winter über die Blätter die Feuchtigkeit. Ausreichendes Wässern (40- 50l Wasser pro Gießgang)  ist hier unerlässlich.
Im Herbst „kämpfen“ viele Gartenbesitzer mit dem Laub. In Gehölz- und Staudenpflanzungen ist dieser „Blätteransturm“  bestens aufgehoben. Auf Rasenflächen haben die Blätter allerdings nichts verloren. Das Gras würde unter den Blättermassen ersticken bzw. faulen. Bei größeren Flächen empfiehlt es sich die Blätter mit dem Rasenmäher zu „häckseln“. Dieses Material ist gut kompostierbar oder auch in den Gartenbeeten eine willkommene Abdeckung für den Boden.
Im Gemüsegarten wird es auch langsam ruhiger. Die großen Ernten sind abgeschlossen. Wintergemüse steht zum Teil noch auf den Beeten. Wurzelgemüse wie Winterrettich, Karotten etc. wird vor den länger andauernden Bodenfrösten geerntet. Wintersalate können noch auf den Beeten stehen bleiben. Ein Gartenvlies ist als Abdeckung hilfreich. Rosenkohl wird nach den ersten Frösten noch besser im Geschmack.
Mit einer Reisigabdeckung  schützt man immergrüne und ausdauernde Küchenkräuter. Auch sie verdunsten an sonnigen Wintertagen Feuchtigkeit.
Im Obstgarten wurde das meiste schon geerntet. Die Lagerung sollte kühl erfolgen und natürlich räumlich getrennt von der Gemüselagerung. Das Erntegut muß regelmäßig auf Faulstellen kontrolliert und gegebenenfalls aussortiert werden.
Empfindliche Kübelpflanzen werden vor längeren Frösten ins Winterquartier  verbracht. Bis dahin schützen Vlies oder auch Decken.
Der Herbst ist auch bestens dazu geeignet die Gartenwerkzeuge zu kontrollieren. Holzstiele und Metallteile (Spaten- und Schaufelblatt etc.) lassen sich mit ein  paar Tropfen Öl wieder wunderbar auf Vordermann bringen.

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt - Telefon 0941/4009-361, -362, -619, 792 - gerne zur Verfügung.

Funkien im Herbst
DEZEMBER
Monat Dezember

Weit verbreitet ist der Glaube, dass für den Gärtner im Winter nichts zu tun sei. Die Arbeit ist wohl weniger geworden, doch einige Arbeiten lassen sich auch jetzt noch erledigen.
Ziergarten: Sollten Sie im Staudenbeet ihre Gräser noch nicht winterfest gemacht haben ist es höchste Zeit: binden Sie die Horste zusammen, so dass sie nicht durch Schnee, Feuchtigkeit und Frost geschädigt werden. Sehr krautige Pflanzen, wie Funkien oder Taglilien werden spätestens mit den ersten Frösten unansehnlich und um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden werden die abgestorbenen Blätter entfernt. Im Staudenbeet dient das von Sträuchern und Bäumen herabgefallene Laub als Schutzauflage; erst im Frühjahr sollte die Laubschicht entfernt werden.
Solange der Boden noch offen ist können weiterhin robuste Gehölze gepflanzt werden. Bei den Immergrünen wie Kirschlorbeer, Mahonie und vielen anderen sollte bei Trockenheit ausreichend gegossen werden, um Trockenschäden zu vermeiden.
Solange es noch keinen Starkfrost gibt, können im Gemüsegarten mit Vlies weiterhin Kohl, Endivien, Wintersalat, Lauch, Portulak u.ä. oder auch Kräuter geerntet werden. Jetzt ist auch die beste Zeit um sich Gedanken zu machen, was im kommenden Jahr angebaut wird. Winterzeit ist Planungszeit.
Im Obstgarten sollten spätestens jetzt bei Brombeeren und Himbeeren die alten Triebe entfernt werden. Bei den Kernobstbäumen regen Schnittmaßnahmen im Winter das Wachstum an. Haben Sie also einen Apfelbaum, der nur schwach wächst, so sind trockene Wintertage mit Temperaturen über 5°C der richtige Schnittzeitpunkt. Bei Rhabarber sollten die alten Blätter entfernt werden. Eine Mulchschicht aus Laub bringt die Pflanze im Frühjahr zu zeitigem Austrieb. Kontrollieren Sie die Erdbeeren nochmal, ob altes, oftmals mit Pilzerkrankungen befallenes Laub gründlich entfernt wurde. Nutzen Sie die Wintermonate und den unbelaubten Zustand der Pflanzen immer wieder zu Kontrollgängen und Pflanzenbeobachtungen. Befall mit Johannisbeergallmilbe ist im laublosen Zustand am besten zu erkennen. Auch Schäden an Himmbeerruten findet man jetzt leicht.
Apropos Schäden – um diese an Wasserleitungen, Gießwasserbehältern u.ä. zu vermeiden, muss eine Leerung erfolgen.
Nutzen Sie die Wintermonate, um Planungen voranzutreiben, Informationsmaterial und Gartenkataloge zu sichten oder Sämereien durchzuschauen. Das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Und sollten Sie sich nach körperlicher Arbeit sehene –so säubern und warten Sie Ihre Gartengeräte und Werkzeuge.

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt - Telefon 0941/4009-361, -362, -619 - gerne zur Verfügung.

 

JANUAR

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind. Wer einen Garten besitzt, für den gehört der Wandel zum Jahreslauf. Jetzt aber kommt zum Wechsel der Jahreszeiten eine Veränderung der Klimabedingungen hinzu. Auf welche Veränderungen wir uns einstellen sollten und wie wir klug damit umgehen, darum geht es heute:

Es wird öfter Perioden mit ausgeprägter Sommertrockenheit geben, deshalb

  • Sollte man bei Ersatz- und Neupflanzungen darauf achten, dass die ausgewählten Stauden und Gehölze gut zurechtkommen mit Trockenperioden.
  • Den Boden durch Mulchen vor Austrocknung schützen, am besten mit Pflanzenabfällen, die sich flächig zersetzen und so wieder in den Nähstoffkreislauf gelangen.
  • Frühgemüse z.B. Erbsen und Bohnen und Sommergemüse, das am meisten Wasser im Mai/Juni braucht kommt der Trockenperiode zuvor. Wurzelgemüse erreicht große Tiefen mit ihren Pfahlwurzeln und kann sich dadurch lange selbst versorgen.
  • Intensiv gepflegter Rasen braucht viel Wasser. Überdenken Sie, an welchen Stellen das sinnvoll ist und wo man mit der Anlage einer Blühfläche Zeit und Geld sparen kann.
  • Regenwasser in Zisternen gespeichert hilft bei der Wasserversorgung. Optimiert werden kann der Verbrauch durch Tröpfchenbewässerung mit Hilfe von Bewässerungssystemen.
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Starkregenereignisse werden zunehmen. Darum sollten Sie

  • Verdichtungen vermeiden, indem sie den Boden bei Nässe nicht betreten. Das steigert die Wasserhaltekapazität des Bodens.
  • Beete sollten mit Gemüsekulturen oder Gründüngung bis in den Winter hinein genutzt werden um ein Auswaschen von Nährstoffen zu verhindern.
  • Oberflächlichen Bodenabtrag durch starken Regen kann man mit einer schützenden Mulchdecke aus organischem Material minimieren. Das Material mindert die Aufprallenergie der Regentropfen und das Wasser sickert langsamer in den Boden.
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Spätfröste richten größere Schäden an, da die Vegetationsperiode deutlich früher beginnt. D.h.

  • für früh blühende Obstbäume steigt die Gefahr, dass die gesamte Blüte durch Nachtfröste vernichtet wird. Im Hausgarten und bei der Lieblingssorte kann eine Abdeckung helfen – sicher ein Aufwand, der nicht bei allen Bäumen lohnt oder bewältigt werden kann.
  • Bei Neupflanzungen kann man auf spät blühende Sorten ausweichen. Wählt man eine kleine Kronenform, so lässt die sich leichter schützen und eine große Rolle spielt natürlich der Standort. Ein Spalierobstbaum kann all diese Kriterien erfüllen: die Rückstrahlwärme einer Mauer erhöht die Temperatur, ein schützendes Vlies ist schnell angebracht und geschickt plaziert lassen sich gestalterisch auf kleiner Fläche tolle Akzente setzen.

 

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt gerne zur Verfügung.
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FEBRUAR

Im Februar braucht der Garten noch seine Ruhe, genauso wie wir Gärtner. Trotzdem tut sich was im Garten, vorausgesetzt wir haben richtig vorgesorgt. Die ersten Frühjahrsblüher kommen aus ihrem Bodenversteck und spitzen mit ihren Blüten der Sonne entgegen.
Die Christrose oder auch Schneerose erscheint manchmal schon im Dezember (daher der Name) an besonders geschützten Stellen. Sie benötigt kalkhaltigen Boden ohne Staunässe, sonst verabschiedet sie sich sehr schnell. Eine Mulchauflage aus Laub tut ihr gut.
Natürlich gehören auch die Schneeglöckchen zu den ganz frühen Blumen. Sie erscheinen meist in Büscheln, sofern man die Zwiebeln in Ruhe lässt. Der beste Platz ist im Naturgarten an feuchten humosen halbschattigen Stellen unter Bäumen oder Sträuchern. Auch hier sollte das ganze Jahr das Laub als Mulchauflage liegen gelassen werden.
Etwas später kommen die mit dem Schneeglöckchen ähnlichen Märzenbecher oder Frühlingsknotenblumen. Sie sind anspruchsvoller als die Schneeglöckchen. Vor allem brauchen sie einen dauerfeuchten humosen Boden, der im Garten eher selten vorkommt. Die ideale Pflanze für „nasse Ecken“ im Garten.
Natürlich sind auch schon die ersten Krokusse am Austreiben. Einer der frühesten ist der Elfen- oder Dalmatiner Krokus. Seine lila Blüten werden schnell nach dem Öffnen von den ersten Bienen und vor allem Hummeln heimgesucht. Auch er gedeiht am besten unter Gehölzen und verträgt sehr gut trockene Böden.
Ganz früh im Jahr zeigen sich die Vorfrühlings-Alpenveilchen mit ihren kräftig lila Blütenständen. Sie sind sehr robust und vertragen auch extrem trockene Standorte. Die Pflanze ist nicht heimisch, fühlt sich aber wohl in unseren Gärten.
Ende Februar zeigt sich dann das bekannte Leberblümchen in blauvioletten leuchtenden Blüten. Sie gehört zu den wichtigsten heimischen Frühjahrsblühern in Bezug auf Insekten und sollte mehr im Garten verwendet werden.

 

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Märzenbecher in voller Blüte
MÄRZ

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Ein generationenübergreifendes Thema, welches eine durchdachte Planung voraussetzt, ist sich mit der Problematik „rückenschonendes Garteln“ zu beschäftigen.
Es gibt einige gute Gründe sich einmal mit dem Hochbeet Bau auseinanderzusetzen. Positive Eigenschaften, wie eben das „erhöhte Arbeiten“, früherer Kulturbeginn durch die schnellere Erwärmung der Anbaufläche, weniger Samenunkraut Druck usw. sind nicht von der Hand zu weisen. Die Aufstellfläche der Hochbeete reicht ja von der Überbauung der schon vorhandenen Gemüseanbaufläche bis hin zum Hochbeet auf befestigten Flächen. Die Gartenschauen lieferten bis jetzt immer sehr innovative Ideen zu diesem riesigen Themenkomplex. Die Materialfrage ist da schon etwas umfassender. Das klassische Hochbeet besteht aus Holz. Heutzutage werden Hochbeete aber nicht nur aus Holz, sondern u.a. auch aus den verschiedensten Natursteinen, Klinker, Betonformsteinen, Cortenstahl, Steinkörben (Gabionen), verzinkten Badewannen, Paletten und Kunststoff gebaut.
Eigene Erfahrungen mit Doppelstabgitterzaun sind äußerst positiv. Wichtig ist nur, dass bei weichen, elastischen Materialien die Seitenwände verstrebt werden müssen. Um die Seitenwände vor der feuchten Erde und deren Auswirkungen zu schützen verkleidet man sie innen mit Folie, Noppenfolie oder ähnlichem wasserabweisenden Material.
Der Innenaufbau variiert inzwischen stark von dem klassischen Hochbeet Aufbau, bei dem ja mit Rasensoden, Astmaterial, Grob- und Feinkompost gearbeitet wird. Der „moderne“ Aufbau eines Hochbeetes heutzutage sieht vor, dass man den unteren Bereich bis zu zwei Drittel mit Schüttgut (Sand, Splitt, Kies, Schotter usw.) auffüllt. Das Material muss wasserdurchlässig sein. Erst das restliche Drittel wird mit anstehender Gartenerde ergänzt und mit Kompost „veredelt“.
Nach dem erfolgreichen Bau des Hochbeetes steht einer sofortigen Nutzung nichts mehr im Wege. Erfahrungen zeigen, wer ein erhöhtes Beet bewirtschaftet kann mit einer früheren Ernte rechnen. Im Frühjahr erwärmt sich die Erde im Hochbeet wesentlich schneller als im herkömmlichen Gartenbeet. Bedingt durch die seitliche Erwärmung wird es nötig sein, im Sommer die Kulturen öfter mit Wasser zu versorgen.

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Grüne Team“ im Landratsamt (Telefon: 0941/4009-361, -362, -619) gerne zur Verfügung.

Gemüse-Hochbeet

Gartentipp März 2019
Gartentipp März 2019 (331,6 KiB)
Gartentipp März 2018
Gartentipp März 2017 (203,9 KiB)
APRIL

Der Frühjahrsanfang hat in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre gemacht. Tage voller Sonnenschein und angenehme Temperaturen locken alle Gartenbegeisterten nach draußen.
Jetzt ist Pflanzzeit für Stauden und Gehölze. Wenn Sie also Lücken in Ihren Beeten und Hecken festgestellt haben, können diese jetzt gut gefüllt werden. Der Boden ist schon etwas erwärmt und noch feucht. Haben Sie selbst schon Staudenbeete können hier einige große Exemplare geteilt und in die Lücken gesetzt werden. Aber auch in den Gärtnereien finden Sie jetzt wieder eine große Auswahl an Stauden und Gehölzen. Zur Pflanzung werden die Stauden und Gehölze reichlich gewässert und angegossen. Sollte eine längere Trockenperiode nach der Pflanzung folgen, darf das wässern nicht vergessen werden. Zwischen Stauden und Sträuchern kann der Boden nach dem Abtrocknen mit einem Kreil oder Rechen gelockert werden, so dass sich die Feuchtigkeit besser in den tieferen Schichten hält. Eine Mulchauflage aus dem ersten Rasenschnitt vermindert zusätzlich die Verdunstung der wertvollen Bodenfeuchtigkeit. Mit der Entnahme von Bodenproben können Sie die Nährstoffversorgung in Ihren Beeten überprüfen. Bevor Sie wahllos Dünger kaufen und verstreuen ist dies auf jeden Fall ratsam. Bodenproben schonen Geldbeutel und Umwelt. Eine gute Alternative zur Düngung mit Kunstdüngern ist in vielen Gärten das Ausbringen von Kompost. Auf Rasen werden 2ltr/m², auf Stauden-, Gehölz- und Gemüseflächen bis 3 ltr/m². Lediglich besonders nährstoffliebende Pflanzen erhalten bis zu 5 ltr Kompost pro m². Sollten Sie Ihren Rasen vertikutieren wollen, so ist der beste Zeitpunkt dafür nach der ersten oder zweiten Mahd. Der Boden muss dafür gut abgetrocknet sein und der Rasen sollte sich deutlich im Wachstum befinden. Ansonsten werden die vertikutierten Flächen schnell noch mehr von Unkraut besetzt. Es empfiehlt sich größere Lücken nach dem Vertikutieren mit einer Rasennachsaat zu schließen. Mischen Sie Rasensamen mit etwas Kompost und Sand und bringen Sie dieses Gemisch in die entstanden Lücken auf. Mähen Sie Ihren Rasen während der ganzen Vegetationsperiode nicht tiefer als 4 cm. Zu tiefes Mähen begünstigt Unkrautwuchs. Mit der Blüte der Forsythie ist der Zeitpunkt gekommen um öfterblühende Rosen zu schneiden. Stark wachsende Rosen werden etwas schwächer (auf ca. 7 Augen), schwach wachsende Rosen werden stark (auf ca. 3-5 Augen) auf nach außen wachsende Knospen zurückgeschitten. Auch andere sommerblühende Gehölze werden jetzt kräftig zurückgenommen. Bei den Frühjahrsblühern werden hingegen direkt nach der Blüte ältere Triebe direkt an der Basis entnommen. Im April sollten Sie auch noch einmal Ihre Beeren und Beerensträucher kontrollieren. Ist alles gut über den Winter gekommen? Schwache, kranke und vertrocknete Triebe werden noch entfernt. Auch zu dicht stehende Triebe können durch eine Entnahme noch korrigiert werden.
Gehen Sie mit wachen Augen durch Ihren Garten und genießen Sie das frische Grün der Natur im Frühjahr.

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt gerne zur Verfügung.
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Frühjahrsgruß vom wilden Alpenveilchen
MAI

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Hobbygärtner von Interesse sind. Nach April-typischen Kältephasen kann sich der Gärtner nun im Mai auf einen wachstumsfreudigen Monat einstellen.

Im Monat Mai kann es mittlerweile schon sehr trocken im Garten werden. Meist ist der begrenzende Wachstumsfaktor nicht der Dünger sondern das Wasser. Das heißt – besonders im Gemüsegarten – richtig kräftig gießen, aber nicht zu oft! Wenn Sie einmal 20l Wasser auf einem Quadratmeter Gartenboden unterbringen, reicht das für 4 bis 5 Tage. Mulchauflagen oder Vlies erleichtern das Eindringen des Wassers in den Boden. Für Kübel- und Balkonpflanzen eignen sich Tropfbewässerungssysteme.
Im Gewächshaus muss jetzt unter Tags ordentlich gelüftet werden, sonst geraten die Kulturen unter Hitzestress und das gibt keine gute Qualität.
Im Gemüsegarten wird fleißig gesät und gepflanzt – aber auch schon geerntet. Wenn möglich, sollten die entstandenen Lücken gleich wieder mit Pflänzchen oder Saaten aufgefüllt werden. Das sorgt für eine gute Bodenbedeckung und fördert die Bodenlebewesen und die Krume. Wer nicht immer gießen möchte, kann sich auch einen System mit Tropfschläuchen installieren. Das ist die effizienteste Gießmethode.
Wenn keine starken Spätfröste mehr zu erwarten sind, können die restlichen Kübelpflanzen an ihrem Freisitz rund ums Haus aufgestellt werden. Auch die letzten Balkonblumen kommen in Ihre Kästen. Bei der Blumenerde für diese Pflanzen sollten Sie nicht sparen. In der Regel kosten die guten Substrate auch mehr als die weniger guten. Eine Mindestanforderung ist Ton als Zuschlagsstoff. Dadurch verbessert sich die Wasserspeicherfähigkeit im Topf. Der Düngeranteil sollte mindestens bei 2g/l liegen (muss am Sack außen angegeben sein).
Einjährige Sommerblumenmischungen können jetzt noch ausgesät werden. Die Saaten sollten nicht in den Boden eingearbeitet sondern nur oberflächlich ausgestreut werden. Wichtig ist ein Anwalzen oder Andrücken nach der Saat.

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt gerne zur Verfügung.
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im Gemüsegarten muss bei Trockenheit richtig kräftig gegossen werden
JUNI
Der Juni lässt die Gärten erstrahlen

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Das Wetter bleibt auch im Juni wechselhaft und sorgt in diesem Jahr für ausreichend Feuchtigkeit wobei die Niederschlagsmengen von Ort zu Ort stark variieren können. Nach starken Regenfällen heißt es auf den Wegen zu bleiben. Der Boden ist gesättigt mit Wasser und würde sich unnötig verdichten wenn man ihn jetzt betritt. Die Folge: die wertvolle Krümelstruktur im Boden wird nachhaltig gestört. Nachfolgende Regenmengen können nicht mehr aufgenommen werden, fließen oberirdisch ab und Erosion wird gefördert.

Jetzt sind auch Tomate, Zucchini und Paprika ins Freiland umgezogen, Bohnen und rote Bete gesät und das Gemüsebeet füllt sich. Das ruft Gemüsefliegen und Falter auf den Plan, die ihre Eier an Jungpflanzen ablegen und deren Nachkommen dann die Früchte zerstören können. Das kann man verhindern, indem man Insektenschutznetze darüber spannt - so dürfen die Insekten überleben und der Gärtner erntet madenfreies Gemüse.

Eine Fülle von Blüten bietet der Ziergarten im Juni. Viele der Stauden haben jetzt ihre Hauptblütezeit und auch bei den Sträuchern konkurrieren nach dem Flieder Rosen, Holunder und Spiräen mit einem Meer an Blüten. Hohe Stauden brauchen oft eine Stütze, damit nicht die nächste Gewitterböe die Stängel abknickt. Und wer Verblühtes abschneidet bevor die Samenbildung unnötig Kräfte zehrt kann bei vielen Stauden auf eine Nachblüte hoffen.

Unter den kurzlebigeren Zierpflanzen sind es die Zweijährigen, die jetzt ausgesät und vorgezogen werden. Sie entwickeln im ersten Jahr nur Blätter und blühen dann im zweiten Jahr. Dazu zählen z.B. Stockrosen, Marienglockenblumen oder Vergissmeinnicht. Damit bereiten Sie schon jetzt die Blüte für den nächsten Sommer vor. Alle Kulturen, die in Pflanzgefäßen wachsen - egal ob Gemüse, Kräuter oder Zierpflanzen - brauchen eine regelmäßige Nährstoffzufuhr und ein besonderes Augenmerk beim Gießen. Sie sind nicht mit dem Erdreich verbunden, können für ihre Versorgung also nicht einfach auf tiefere Erdschichten zugreifen.

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Grüne Team“ im Landratsamt (Telefon: 0941/4009-361, -362, -619) gerne zur Verfügung.

 

Wir wünschen entspanntes Gärtnern.
JULI
“Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist, Zeit, Zuwendung und Raum” Prof. Dr. Ing. Dieter Kienast 1945 – 1998

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.


Solange die frischen Triebe, umgangssprachlich auch Wasserschosser genannt, noch nicht verholzt sind, kann man getrost den „Sommerriss“ bei Obstbäumen durchführen. Dabei werden die Triebe entfernt und mitsamt der schlafenden Augen herausgerissen, die nach dem Winterschnitt gewachsen sind. Diese Maßnahme bremst den Baum etwas im Wachstum und der nächste Winterschnitt kann eigentlich entfallen. Selbst Kronenregulierungen können im Sommer erledigt werden. Der Neuaustrieb ist bei weitem nicht so kräftig als beim Schnitt im Winter.
Beerensträucher schneidet man gleich nach der Ernte.
Unsere Gemüsepflanzen wollen gerne umsorgt werden. Bei diesen Temperaturen und ungleichmäßigen Regenfällen ist es wichtig den Pflanzen ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen. Es wurde ja an dieser Stelle schon des öfteren geschrieben, dass 20 l/ m² Wasser für die Entwicklung äußerst wichtig sind. Dadurch dringt das Wasser bis zu den Wurzeln vor, dort wird es gebraucht, nicht auf den Blättern.
Der Juli ist auch schon wieder der Monat an dem an die Herbsternte zu denken ist. Zuckerhut, Endivien, Winterrettich können schon in die Erde verbracht werden. Petersilie ist in der Entwicklung wesentlich schneller wenn sie im Sommer ausgesät wird.
Bei den Balkon- und Kübelpflanzen gilt nach wie vor; düngen im 2- wöchigen Rhythmus ist für einen langen Blütenflor wichtig.  Alternativ kann man ebenso einen Langzeitdünger verwenden. Auch hier gilt, lieber einen qualitativ hochwertigen Dünger zu kaufen. Das Entfernen von Verblühtem trägt wesentlich zur Verlängerung des Blühflors bei.
Im Ziergarten werden die einmalblühenden, überlangen Rosentriebe in Form gebracht. Bei mehrmals blühenden Rosen kann man den Blütenflor verlängern, wenn man ständig das Verblüte entfernt. Unterhalb des Verblühten wird bis auf das erste vollentwickelte Blatt (ab fünfblättirg) zurück geschnitten. So wird der Rosenstock immer wieder zum Blühen angeregt.
Einige Stauden haben die Fähigkeit zu remontieren. Das heißt, wenn man sie nach ihrer Blüte ganz zurück schneidet treiben sie noch einmal durch und bilden im Herbst noch einmal Blüten. Zu diesen Stauden gehören z.B. Sommer-Salbei, Pfirsichblättrige Glockenblume, Moschus-Malve, Feinstrahl-Aster, Frauenmantel etc. Sie sollten gleich nach dem Abblühen geschnitten werden, damit keine Kraft in die Fruchtbildung investiert wird.
Lavendelblüten für Duftkissen, Trocksträuße und Kränze schneidet man ebenfalls im Juli.
Wir wünschen Ihnen erholsame Stunden in Ihrem Garten.

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Rosenwaldmeister“ mit „brennende Liebe“
AUGUST
Die heiße Jahreszeit hat uns fest im Griff

Wohl dem, der im Ziergarten den ein oder anderen Baum sein eigen nennt. Die hohen Temperaturen lassen sich am besten im Schatten eines großen Nußbaumes ertragen. Die Staudenbeete stehen in voller Pracht- Lilien, Phlox, Schafgarbe und viele andere bereichern unsere Gärten. Andere, wie Storchschnabel, Frauenmantel sind bereits verblüht und können durch einen Rückschnitt im Spätherbst noch eine Nachblüte ansetzen. Topf-, Balkonpflanzen und Sommerblumen sollten weiter reichlich gewässert und gedüngt werden, so dass der Flor gut bis zum Frost durchhält. Richten Sie ihre Aufmerksamkeit auch immer wieder auf die öfter blühenden Rosen und entfernen Sie Abgeblühtes und kranke Blätter. So setzen die Rosen bis zum Frost immer wieder Blüten an.

Im Obstgarten werden jetzt die ersten Äpfel und Birnen reif. Bei Johannisbeeren, Stachelbeeren und Josta sollte altes Holz entfernt werden. Bei den jungen Trieben bleiben lediglich die kräftigsten 4-6 stehen. Sommerhimbeeren sollten mit der Ernte oder spätestens jetzt im August geschnitten werden- die abgeernteten Triebe werden bodennah entfernt. Vom neuen Holz werden die kräftigen Ruten belassen. Bei den Erdbeeren sollten nach der Ernte die alten Blätter zurückgeschnitten werden, so dass der Krankheitsdruck abnimmt und der Fruchtansatz für das nächste Jahr gefördert wird. Sollten Sie Weinstöcke im Garten haben gilt es jetzt darauf zu achten, dass Triebe eingekürzt werden und überschüssiges Laub entfernt wird. So kommt Licht und Luft an die Früchte.

Im Gemüsegarten herrscht jetzt Hochsaison. Gurken, Zucchini, Paprika, Auberginen und anderes bringen Frucht um Frucht. Es gilt wachsam zu sein und auf Mehltaubefall zu achten. Entfernen Sie immer wieder ältere bodennahe Blätter. Auch Freilandtomaten bringen jetzt reiche Frucht. Auf Erkrankungen an Blättern und Früchten sollte geachtet werden. Gießen Sie gezielt, reichlich und bodennah, so dass Pflanzen und Blätter nicht nass werden.

Wie Immer gibt es viel zu tun im Garten. Und doch sollte man das Genießen nicht vergessen: an einem lauen Abend bei einer Brotzeit auf Terasse oder Balkon im Grünen, oder beim Vergnügen in einer Hängematte zu liegen. Probieren Sie es aus- beim leisen Schaukeln der Hängematte gleiten die Gedanken dahin. Im sachten Wiegen lässt sich die Natur im Garten rundum herrlich beobachten und man entsteigt der Hängematt entspannt und geerdet. Ein jeder Garten sollte Platz für eine Hängematte bieten.

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Hängemattenglück
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